Das Akronym KISS steht für Keep it simple, stupid. Es besagt, dass stets die einfachste Lösung für ein Problem gewählt werden sollte. Bereits 1654 wurde vom deutschen Philosophen Johannes Clauberg die bekannte Formulierung aufgestellt, dass „Entitäten nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden dürfen“.
Johannes Clauberg bezog sich in seinem Buch auf wissenschaftliche Theorien. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet die Aussage: Eine Theorie sollte möglichst einfach gestaltet sein und trotzdem alle wesentlichen Zusammenhänge erklären.
Das KISS-Prinzip verallgemeinert Claubergs Aussage und kann auf Softwaretechnik angewandt, als eine der Vorraussetzungen für agile Softwarentwicklung angesehen werden.
[...] Einfaches Design - Das System soll zu jedem Zeitpunkt so einfach wie möglich strukturiert sein. [...]
[...] User Centered Design erweitert wurde. Die Grundprinzipien des Vorgehensmodel sind das DRY und das KISS-Prinzip, die in jeder Phase konsequent verfolgt [...]
[...] Bei der Gestaltung von Oberflächen sollte man sich immer das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry vor Augen führen: „Perfektion ist erreicht, nicht, wenn sich nichts mehr hinzufügen lässt, sondern, wenn man nichts mehr wegnehmen kann“ ( Wind, Sand und Sterne von Saint-Exupéry und Becker 1941, S.48). Angewandt auf die Oberflächengestaltung bedeutet Saint-Expuérys Zitat nichts anders als die Anwendung des DRY und des KISS-Prinzips. [...]
[...] sollte hierbei immer die einfachste funktionierende Lösung implementiert werden (vgl. Das KISS-Prinzip). Die Programmierung ist abgeschlossen wenn alle Test fehlerfrei ausgeführt werden können. [...]
[...] - Keep it Simple Stupid http://www.jensjaeger.com/2008/04/das-kiss-prinzip/ (german) [...]